Widerruf von Fondsbeteiligungen

Beim Widerruf von Fondsbeteiligungen ergeben sich grundsätzlich zwei verschiedene Konstellationen.

Zum einen kann die Beteiligung bei Vorlage einer Haustür- oder Fernabsatzsituation direkt gegenüber der Gesellschaft widerrufen werden. Dies hat jedoch zum Ergebnis, dass dem Anleger aufgrund der dann vorzunehmenden Rückabwicklung lediglich das sogenannte Auseinandersetzungsguthaben zusteht, welches in den meisten Fällen weit geringer als die tatsächlichen Einlagen ist. Ein Widerruf auch einer solchen Beteiligung macht aber dann immer Sinn, wenn sich eine weitere negative Entwicklung und damit ein weiterer Verlust abzeichnet oder noch weitere Raten auf die Beteiligung zu zahlen sind.

Zum anderen kann die Fondsbeteiligung unter bestimmten Voraussetzungen widerrufen werden, wenn diese – ggf. im Hinblick auf steuerliche Vorteile oder auf Anraten des Beraters – zumindest teilweise fremdfinanziert wurde und der Fondsbeitritt und die Finanzierung ein verbundenes Geschäft darstellen. Dies hat den Vorteil, dass sich der jeweilige Anleger nach Widerruf bei der finanzierenden Bank schadlos halten kann, d.h. der Anleger ist von der Bank so zu stellen, als sei weder die Finanzierung noch der Fondsbeitritt zustande gekommen.

Die folgenden Punkte betreffen aufgrund der größeren Relevanz für den Anleger nur den Widerruf von fremdfinanzierten Fondsbeteiligungen.

Voraussetzungen

Chancen und Ersparnis

Erfahrungen

Ablauf

Kosten